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Geschichte

Geschichte Röttingens

Die genaue Gründungszeit der Stadt liegt im Dunkeln. Erst im späten 5. Jahrhundert dürfte die alemannische Sippe der "Ruoter" (Ruotingen - Röttingen) Röttingen gegründet haben. Die erste sichere urkundliche Überlieferung stammt aus dem Jahre 1103. Seit 1275 besitzt Röttingen Stadtrechte. Ursprünglich den Edlen von Hohenlohe gehörig, kam Röttingen unter die Landesherrlichkeit des Hochstifts Würzburg. Vom 14. Jahrhundert an war Röttingen Sitz eines Amtmannes, der als verlängerter Arm des Würzburger Fürstbischofs galt.

Der Bauernkrieg ging auch an Röttingen nicht spurlos vorbei und brachte das Wirtschaftsleben zum Erliegen. Erst unter dem langjährigen Regiment des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn erstarkte die weitgehend vom Weinbau abhängige Wirtschaft der Stadt. Im 30-jährigen Krieg (1618-1648) hatte Röttingen viel unter Plünderungen und Raub zu leiden, denn zur Zeit Gustav Adolfs war das Taubertal für längere Zeit Kriegsschauplatz. Die Kriege des 16. und 17. Jahrhunderts brachten Stadt und Bürger erneut an den Rand des Ruins. Es bedurfte eines Napoleon, um in den Jahren 1803 bis 1814 dem fränkischen Kleinstaatenindividualismus ein Ende zu bereiten. Mit der Säkularisation wurde das geistliche Fürstentum aufgelöst und Röttingen dem bayerischen Untermainkreis zugeschlagen. 1837 wurde im Königreich Bayern, Franken in die Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken gegliedert. 1919 kam für Röttingen die Selbstverwaltung.

Wappen

Das Röttinger Wappen zeigt vor rotem Hintergrund den heiligen Georg stehend in silbener Rüstung mit rotem Kreuz (lateinisches Kreuz) auf der Brust. In der rechten Hand trägt er an der goldenen Lanze eine silberne Fahne, darauf ein durchgehendes rotes Kreuz und am linken Arm eine an der Schildfessel hängende silberne Tartsche mit rotem Kreuz. Das Wappen wurde vom ältesten, um 1400 geschnittenen Stadtsiegel entnommen. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts hatte sich das Wappen mehrfach verändert. 1965 wurde es entsprechend der alten Darstellung korrigiert. Über den Portalen des Rathauses und der St. Georgskapelle – erbaut 1588 – ist das Wappen angebracht. Über dem grünem Tor des barocken Rathauses sind mehrere Wappen zu sehen, unter anderem das von Franken mit dem fränkischen Rechen. Das rechte Wappen stellt das Stadtwappen mit dem heiligen Georg dar.