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Stadtmauer mit Türmen

Mittelalterliche Mauern

Die Stadtmauer wurde 1640 von 14 hohen Türmen beherrscht. Davon sind noch sieben erhalten und teilweise bewohnt. Zusammen mit der Stadtmauer dienten sie früher zum Schutze vor unerwünschten Eindringlingen. Heute sind sie eine der Sehenswürdigkeiten in Röttingen.

Erfahren Sie hier mehr über die einzelnen Türme:

  • Neuer und Alter Hundheimer Torturm
  • Jakobsturm
  • Mühlenturm
  • Rippacher Turm
  • Schneckenturm
  • Schweinehirtenturm

Neuer und Alter Hundheimer Torturm

Der Neue Hundheimer Torturm wurde nach Einbeziehung der Burg in die Stadt wohl in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts angelegt.

Das dominante Torbauwerk, im Grundriss rechteckig 4,5 x 6 Meter, mit seiner noblen geschieferten Mansarddachhaube Röttingens schönster Turm, ist viergeschossig, der oberste Stock aus Fachwerk mit hübschem Erkerausbau an der Nordostansicht.

Stadtseitig hat das Tor einen Rundbogen: außen, wo sich auch die Klauensteine des Fallgitters befinden, einen Spitzbogen. Der Turmmantel mit Schießscharten ist in Bruchsteinmauerwerk ausgeführt. 

Den mächtigen, mehrgeschossigen Alten Hundheimer Torturm mit rechteckigem Grundriss 4,5 x 6 Meter, unmittelbar südöstlich des Neuen Torturmes und von einem gedeckten Wehrgang mit diesem verbunden, schirmt ein Biberschwanz gedecktes Krüppelwalmdach.

Der Mantel in hammerechtem Schichtenmauerwerk, ist in seiner, der Stadt zugewandten Seite großflächig mit Fachwerk gegliedert.

Beide Bauwerke, der Neue und der Alte Turm bilden ein seltenes und imposantes Zwillingsensemble an der Südwestecke der Stadt Röttingen. 

Die Türme sind bewohnt.

Jakobsturm

Im Innern des Jakobsturmes befindet sich eine Ferienwohnung, die vorwiegend von verliebten Paaren als Unterkunft gebucht wird.

Der Jakobsturm ist einer der ältesten Wehrbauwerke der Stadt Röttingen. Der rechteckige Grundriss beträgt 6,00 x 4,00 Meter. Hier mündeten zwei aus Richtung Würzburg kommende Höhenstraßen, die von Strüth und vom Kapellenberg herunter in die Stadt führten. 

Von außerhalb der Stadtmauer betrachtet, wirkt der Torturm aus hammerechtem Schichtenmauerwerk (mit seinem Rundbogen und den Klauensteinen fürs Fallgatter) abweisend, wehrhaft und verschlossen. Der Rundbogen war nur so hoch, dass zwar Wagen und Pferdegespanne, jedoch keine Berittenen hindurch kamen. 

Im krassen Gegensatz zur Nordansicht zeigt sich seine Stadtseite, deren untere Hälfte geöffnet und deren obere aus Fachwerk besteht. Auffällige Ähnlichkeiten bestehen mit dem Schweinehirtenturm beim Fachwerkteil, den sich verjüngenden Seitenwänden und dem Biberschwanz gedecktes Walmdach.

Heute wird der Jakobsturm als Ferienwohnung der Stadt Röttingen vermietet. Die Generalsanierung erfolgte 2007-2009 und wurde mit dem Förderpreis des Bezirk Unterfranken zur Erhaltung historischer Bausubstanz 2009 und den Architektouren der Bayer. Architektenkammer 2010 ausgezeichnet.

Mühlenturm

Von den ehemals vielen Türmen der Südöstlichen Wehranlage steht, vom Alten Hundheimer Tor abgesehen, nur noch der in die Wehrmauer eingebundene Mühlenturm. Die namensgebende Mühle befindet sich außerhalb des Stadtbefestigungsringes. 

Das runde Bauwerk, im Durchmesser etwa 5,50 Meter mächtig, hat auffallend wenige Lichtöffnungen; der Mantel besteht aus Bruchsteinmauerwerk. Über schmalem Gesims ein bekröntes, geschiefertes Kegeldach. 

Rippacher Turm

Der im Nordostabschnitt der Stadtbefestigung errichtete elegante Rundturm mit einem Durchmesser von ca. 4 Meter steht am Rande des im 19. Jahrhunderts angelegten Friedhofes.

Das hammerrechte Schichtenmauerwerk des Mantels ragt im obersten Geschoss vor, um eine breite Stube zu schaffen, die in Kriegszeiten gleich mehreren Beobachtern den Blick in alle Himmelsrichtungen ermöglichte. Fast gesimslos stülpt sich das bekrönte geschieferte Kegeldach über die erweitere Mantelröhre.

Schneckenturm

Der an der Nordecke des Stadtbefestigungsringes errichtete schlanke, im Grundriss runde Schneckenturm mit einem Durchmesser von etwa 4,5 Meter, sicherte nach drei Himmelsrichtungen.

Im Bruchsteinmauerwerk des Mantels sind wenig Schießscharten und Lichtöffnungen ausgespart. Über breitem Gesimsring ein bekröntes, schiefergedecktes Kegeldach.

Schweinehirtenturm

Das im Grundriss rechteckige 4 x 5 Meter große Bauwerk dominiert in der bogenförmigen, ca. 470 Meter langen nordwestlichen Wehrmauer mit dem in unmittelbarer Nachbarschaft stehenden Jakobsturm. Stadtseitig ist der Mantel vom Boden bis zur Traufe in Fachwerk konstruiert. Gut ablesbar ist das sich nach oben verjüngende Schichtenmauerwerk der Turmseitenwände. Gut proportioniertes, Biberschwanz gedecktes Walmdach. 

Besonders sehenswert ist der Schweinehirtenturm, wenn sich im Herbst die Blätter der Ranke rot färben. 

Kontakt

Tourist-Information Röttingen
Marktplatz 1
97285 Röttingen
09338 9728-55
09338 9728-49
E-Mail schreiben