Stadtmauer mit Türmen: Stadt Röttingen

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Stadtmauer mit Türmen

Mittelalterliche Mauern

Zur Stadtmauer gehörten früher 14 Türme. Davon sind noch sieben erhalten und teilweise bewohnt. Zusammen mit der Stadtmauer dienten sie früher zum Schutz vor unerwünschten Eindringlingen. Heute sind sie eine der Sehenswürdigkeiten in Röttingen.

Erfahren Sie hier mehr über die einzelnen Türme:

Neuer und Alter Hundheimer Torturm

Der Neue Hundheimer Torturm wurde nach Einbeziehung der Burg in die Stadt wohl in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts angelegt.

Das dominante Torbauwerk ist im Grundriss rechteckig und hat vier Geschosse. Das oberste Stockwerk ist im Fachwerkstil gebaut und hat in Nordostansicht einen kleinen, hübschen Erkerausbau. Die Mansardendachhaube besteht aus Schiefer und ergänzt das Gebäude wunderbar.

Außerdem hat das Tor stadtseitig einen Rundbogen und außerhalb einen Spitzbogen. Die Schießscharten in der Bruchsteinfassade erzählen auch heute noch die Geschichte der Stadt.

 

Unmittelbar südöstlich befindet sich der Alte Hundheimer Torturm, welcher denselben Grundriss hat wie sein Nachbar, jedoch etwas kleiner ist als das neuere Gebäude. Das Schichtenmauerwerk ist stadtseitig von Fachwerkbalken durchzogen und das Krüppelwalmdach ist mit Biberschwanz gedeckt. 

Gemeinsam bilden die beiden Türme ein seltenes und imposantes Zwillingsensemble an der Südwestecke Röttingens, welches definitiv einen Blick wert ist.

Im Sommer werden die Türme teilweise von Mitgliedern der Festspiele bewohnt.
 

Jakobsturm

Im Innern des Jakobsturmes befindet sich eine Ferienwohnung, die vorwiegend von verliebten Paaren als Unterkunft gebucht wird.

Der Jakobsturm ist einer der ältesten Wehrbauwerke der Stadt Röttingen. Der rechteckige Grundriss beträgt 6,00 x 4,00 Meter. Hier mündeten zwei aus Richtung Würzburg kommende Höhenstraßen, die von Strüth und vom Kapellenberg herunter in die Stadt führten. 

Von außerhalb der Stadtmauer betrachtet, wirkt der Torturm aus hammerechtem Schichtenmauerwerk (mit seinem Rundbogen und den Klauensteinen fürs Fallgatter) abweisend, wehrhaft und verschlossen. Der Rundbogen war nur so hoch, dass zwar Wagen und Pferdegespanne, jedoch keine Berittenen hindurch kamen. 

Im krassen Gegensatz zur Nordansicht zeigt sich seine Stadtseite, deren untere Hälfte geöffnet und deren obere aus Fachwerk besteht. Auffällige Ähnlichkeiten bestehen mit dem Schweinehirtenturm beim Fachwerkteil, den sich verjüngenden Seitenwänden und dem Biberschwanz gedecktes Walmdach.

Heute wird der Jakobsturm als Ferienwohnung der Stadt Röttingen vermietet. Die Generalsanierung erfolgte 2007-2009 und wurde mit dem Förderpreis des Bezirk Unterfranken zur Erhaltung historischer Bausubstanz 2009 und den Architektouren der Bayer. Architektenkammer 2010 ausgezeichnet.

Mühlenturm

Von den ehemals vielen Türmen stehen auch an der südöstlichen Seite der Stadtmauer nur noch zwei. Einer davon ist der bereits genannte Alte Hundheimer Torturm und der Mühlenturm. Der Name des Turms verweist auch auf die alte Mühle, die sich allerdings außerhalb des Stadtbefestigungsringes befindet.
Der Turm an sich wurde aus Bruchstein errichtet und das gekegelte Dach ist mit Schiefer gedeckt. Das Gebäude hat einen Durchmesser von fünfeinhalb Metern und nur wenige Lichtöffnungen. 
Der in die Wehrmauer eingebundene Turm ergänzt sich perfekt und die Mühle verleiht der Umgebung ein romantisches Flair.
 

Rippacher Turm

Auf der Nordseite der Stadt befindet sich der in der Rippacher Turm. Mit seinen vier Metern Durchmesser, bot er in Kriegszeiten gleich mehreren Beobachtern den Blick in alle Himmelsrichtungen.

Im obersten Geschoss ragt das Schichtenmauerwerk etwas hervor, um diesen Platz zu gewährleisten. Das kegelförmige Dach ist mit Schiefer gedeckt und ergänzt die Mauern. Der Turm steht am Rande des im 19.Jahrhunderts angelegten Friedhofes und verschönert den nördlichen Teil der Mauer.

Schneckenturm

Ebenfalls an der Nordecke der Schutzmauer befindet sich der Schneckenturm.
Der Bruchsteinturm ist im Grundriss ebenfalls Rund mit einem Durchmesser von ungefähr viereinhalb Metern. Zu Kriegszeiten konnte man in drei verschiedene Himmelsrichtungen beobachten und verteidigen.

Auch hier wird das Gebäude von einem schiefergedeckten Kegeldach gekrönt und schmiegt sich an die Stadtbefestigungsmauer.

Schweinehirtenturm

Der Schweinehirtenturm, der im äußerlichen an den Jakobsturm erinnert, hat einen rechteckigen Grundriss von vier auf fünf Meter.
Genau wie der benachbarte Jakobsturm ist er stadtseitig in Fachwerk konstruiert. Das Gebäude ist in den bogenförmigen, nordwestlichen Teil des Stadtbefestigungsrings eingelassen. Das nach obenhin schmaler werdende Walmdach ist mit Biberschwanz gedeckt und erinnert ebenfalls an das des Jakobsturms.

Kontakt

Tourist-Information Röttingen
Marktplatz 1
97285 Röttingen
Telefonnummer: 09338 9728-55
Faxnummer: 09338 9728-49
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